photo: Holger Braack


CHOREOGRAPHIE

meSolo Tanz & Choreographie | 2021
Solo - als Tänzerin - auf mich selbst zurück geworfen - ohne Impulse von Außen und in einer Ausnahmesituation

Unterstützt durch






Glasshouse - Tanz-Kurzfilm Idee, Konzept & Choreographie
Filmprojekt für Wasserlichtorgel #stayathome | Planten un Blomen Hamburg | 2020
https://vimeo.com/466240001

photos: Holger Braack

stay at home - Theater und Tanzsäle sind geschlossen,
da bietet der Parksee eine alternative Bühne sowie 
Licht & Fontänen ein ganz besonderes Bühnenbild.

Das besondere Ambiente von Park und Wasserlichtkonzert sowie die einzigartigen Eigenschaften des Wassers sind Inspiration und Grundlage für das Konzept und die Choreographie.
Wasser ist fluide – Es fließt, strömt, tropft, sprüht... ist immer in Bewegung – wie auch die Fontänen der Wasserlichtorgel.
So sanft Wasser auch sein kann, ist es zugleich die stärkste und verformbarste Kraft, vermutlich der Entstehungsort des Lebens und eine seiner Bedingungen.
Dagegen steht das „GLASSHOUSE“ – ein zerbrechliches Konstrukt und der Titel des Musikstücks von Thom Hanreich aus dem Film „Pina“.
Bilden die Fontänen – das Wasser – mein Glashaus? In ihm herrscht eine besondere Atmosphäre. Durch die Glaswände befinden wir uns zugleich
drinnen und draußen. In der Traumdeutung steht es für Isolation, Trennung von der Umwelt. Es bietet Schutz, steht aber auch für Enge und strenge Regeln.
Ein durchaus passendes Bild für den Lockdown und unsere aktuelle Situation durch die Pandemie.
Deren Auswirkungen auf mein Leben in den letzten Monaten und die damit verbundenen Emotionen spiegeln sich in dem Tanzsolo wieder – Ängste, Unsicherheit, Überforderung, Begrenzung, aber auch neue Wege und Chancen....
Nochmal mehr habe ich in dieser Zeit gespürt, dass der Tanz – mich durch Bewegung auszudrücken – ein Lebenselixier für mich ist und mich auch gerade durch schwierige Situationen trägt. Ganz nach dem Zitat von Pina Bausch:
„Tanzt, tanzt, sonst seid ihr verloren.“


Magnificat Idee, Konzept & Choreographie 
Auftragsarbeit für den Abschluss des ökumenischen Kirchenjahres | Mariendom Hamburg | 2003
In Zusammenarbeit mit dem Bergedorfer Kammerchor, Leitung: Frank Löhr



Der Inhalt des Magnificat sprengt den Rahmen von Worten. Der Text ist voll mit Sprachbildern, die kaum in einem Zug erfassbar sind. Die Möglichkeit einer tänzerischen Umsetzung ist hier sehr hilfreich. Im Spiel von Körpersprache, Musik und Text wird einer vielschichtige Betrachtung möglich.

 


Zur Vertonung: Vic Nees gehört zu den bekanntesten Vokalkomponisten Belgiens. Sein "Magnificat" für Sopran und Chor a cappella entstand 1981 als Auftragskomposition. 

Zur Choreographie: Wer war Maria? Eine einfache Frau wie du und ich, ein Mensch mit Stärken und Schwächen, Mut und Zweifeln, so geliebt und geschätzt. Du musst dich nicht hinter einer Maske verbergen, keine besonderen Leistungen vollbringen, um beachtet und gehört zu werden. Nimm die Hilfe und Kraft an, um deine Persönlichkeit und Individualität zu leben. Hab Vertrauen, lass dich tragen auf deinem Lebensweg und lass dich erfüllen von wärme und Zuneigung. So entsteht ein Miteinander, Voneinander, Füreinander - kein Übereinander und Gegeneinander.